Weißstorch

 
Ordnung
Schreitvögel
Familie
Störche
Gattung & Art
Ciconia ciconia
 

Körpermaße
Länge: 1,1 m
Flügelspannweite: 2,2 m
Gewicht: 2,5-4,5 kg
Fortpflanzung
Geschlechtsreife: mit 3-6 Jahren
Brutzeit: April bis Juli
Zahl der Bruten: 1
Gelege: 3-5 weiße Eier
Brutdauer: 32 Tage
Nestlingsdauer: 8 Wochen
Lebensweise
Verhalten: Zugvogel; brütet bisweilen in Kolonien
Nahrung: Insekten, Frösche, kleine Säugetiere und Vögel
Lebenserwartung: Etwa 20 Jahre
Verwandte Arten
Es gibt 17 Storcharten in sechs Gattungen. Zu ihnen zählen Buntstorch (Myceteria leucocephala) und Schwarzstroch (Ciconia nigra).
Weißstorch
Vorkommen: Europa und Afrika

Vorkommen
 
Lebensraum
Als Zugvogel verbringt der Weißstorch die Brutzeit in Europa und Nordafrika und en Winter in West-, Ost- und Südafrika. Nur ausnahmsweise bleiben einzelne Störche ganzjährig an einem Ort. Einige legen weite Strecken zu ihren Brutplätzen bzw. Winterquartieren zurück, andere ziehen nicht so weit.
Der Storch benötigt viel Feuchtgebiete und feuchte Wiesen, in denen es viele Kleintiere gibt. Er kommt jedoch auch auf Äckern und Feldern vor, wo er gerne dem Pflug des Bauern folgt.

Fortpflanzung
Das Storchenmännchen kehrt im März oder April zurerst zum Nistplatz zurück und beginnt mit der Reparatur und Erweiterung des Nestes vom Vorjahr. Das Weibchen trifft einige Tage später ein und hilft ihm.
Das riesige Nest wird nur selten schon im ersten Jahr fertiggestellt, wo schon ein Nest existiert, wird dies zu jeder Brutzeit erweitert.
Störche sind fast eher stumm, doch während der Balz schnäbeln sie miteinander und klappern drohend, wenn ein Fremdling über das Nest fliegt.
Im Abstand von zwei Tagen werden drei bis sechs Eier gelegt. Beide Eltern wechseln sich beim Brüten ab, nachts sitzt das Weibchen auf den Eiern.
Auch das Füttern übernehmen beide Eltern. Die ausgewürgte Nahrung wird mitten unter den Jungen fallengelassen, die sie auffangen oder aufpicken.
Wissenswertes

Adler und Störche bauen die größten Nester aller Vögel. Das Storchennest kann über eineinhalb Meter Durchmesser haben und auch fast genauso tief werden.

Früher baute der Storch sein Nest häufig auf Felsen oder in Bäumen, heute dagegen überwiegend auf Gebäuden.

Der Weißstorch hat die merkwürdige Angewohnheit, von seinen Jungen übriggelassene Nahrung in die Luft zu werfen und sie aufzufangen.
Weißstorchschwärme fliegen auf ihrem Zug in die Winterquartiere nicht in Formation

Die Vorliebe für die Heuschrecke hat dem Weißstorch bei einigen Afrikanern den Namen "Heuschreckenvogel" eingetragen.
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