Schmuckschildkröte

 
Ordnung
Schildkröten
Familie
Sumpfschildkröten
Gattung & Art
Pseudemys scripta elegans
 
Körpermaße
Länge: Rückenpanzer 12,5-20 cm
Gewicht: bis 1 kg
Fortpflanzung
Geschlechtsreife: mit 2-3 Jahren
Paarungszeit: Frühlingsbeginn
Gelege: 2-22 weiße, elliptische Eier, oft 2 Gelege pro Jahr
Entwicklungsdauer: 10-13 Wochen
Lebensweise
Verhalten: recht gesellig, beim Sonnenbaden oft in großen Trupps Nahrung: Wasserpflanzen, Süßwasserfische, Weichtiere, Insekten
Lebenserwartung: bis 40 Jahre
Verwandte Arten
Buchstaben-Schmuckschildkröte Pseudemys scripta. Die europ. Sumpfschildkröte gehört zu gleichen Familie
Rotwangen Schmuckschildkröte
Vorkommen:
Nordamerika,
von Indiana bis Texas und Mexiko

Vorkommen
 
Lebensweise
Ungestörte Teiche oder auch langsam fließende Flußabschnitte mit schlammigem Grund und dichter Ufervegetation sind der bevorzugte Lebensraum der Rotwangen-Schmuckschildkröte. Wie andere Sumpfschildkröten auch hält sie sich im Frühling und Sommer viel außerhalb des Wassers auf und sonnt sich stundenlang

Fortpflanzung
Wenn die Temperatur im Frühjahr hoch genug ist, sind die Schildkröten zu Paarung bereit. Das Männchen fuchtelt mit seinen langen Vorderkrallen vor dem Gesicht des Weibchens herum, was zum Balzgehabe gehört.
Die Krallen helfem ihm schließlich auch, sich am Rückenpanzer der Partnerin festzuklammern.
Im Frühsommer sucht das Weibchen dann mit großer Sorgfalt einen Platz für das Gelege aus. Mit den Hinterbeinen buddelt es eine Grube für die bis zu 22 Eier.
Die jungen Schilkröten wachsen sehr schnell und können in ihrem zweiten Sommer schon sechs bis sieben Zentimeter lang sein.
Wissenswertes

Bei den Buchstaben-Schmuckschildkröten tritt Melanismus, Überentwicklung des dunklen Hautpigmentes auf. Dann finden sich ober- und unterseits vermehrt dunkle Flecken oder Bänder.

14 Prozent des Körpervolumens der Schmuckschildkröte besteht aus Luft, damit sie dadurch genügend Auftrieb im Wasser erhält.

Junge Schmuckschildkröten als Haustier zu kaufen ist nicht ratsam. Die im Handel erhältlichen Tiere sind oft Salmonellenüberträger.
[Übersichtskarte] [Home] [Tiere von A - Z]